Prävention

Schon in der Vorbereitung auf den Lehrerberuf ist man Leistungs- und Termindruck ausgesetzt. In der Berufsausübung beginnt dann oft der Stress, insbesondere für engagierte Lehrer. Eine Überprüfung der eigenen Vorstellung von diesem Berufsbild und der Abgleich mit den tatsächlichen Anforderungen hilft beim Schutz vor einer künftigen Überforderung.

Lernen mit Plan

Damit das Lehramtsstudium nicht zum Dauerstress wird

Marie hat vor einem Jahr ihr Lehramtsstudium begonnen und von ihrer Freizeit ist nur noch wenig übrig geblieben. Wenn sie nicht gerade im Hörsaal sitzt oder arbeitet, lernt sie zu Hause: „Mein Leben dreht sich fast nur noch um Prüfungen, Praktika und meinen Nebenjob,“ klagt sie. „Einen Mittelweg zwischen Freizeit und den ganzen Pflichten zu finden, ist da kaum noch möglich.“ ...mehr

Burnout

Dass der Lehrerberuf zu den Burnout-gefährdetesten Berufsgruppen gehört, ist inzwischen bekannt. Aktuellen Studien zufolge leidet heutzutage schon fast jeder dritte Lehreranwärter an einem beginnenden Burnout-Syndrom.

Die Anforderungen, die der Schulalltag an die Referendare stellt, sorgen bei vielen jungen Lehrern für eine enorme Belastung. Rebellierende und unmotivierte Schüler, zu geringe Ausbildung in außerfachlicher Pädagogik und eine große Menge an zu erfüllenden Aufgaben setzt viele Referendare so sehr unter Druck, dass sie schon vor Beginn der eigentlichen Berufslaufbahn ausgebrannt sind.

Doch woran lässt sich Burnout überhaupt erkennen? Man entscheidet grob drei Phasen des Burnouts:

1. Phase: Erste Anzeichen von Angespanntheit, Überforderung, Konfusion im Arbeitsalltag und darüber hinaus

2. Phase: Unzufriedenheit, Inkompetenzgefühle, Gefühl der Erfolglosigkeit, ungerichtete Wut, eventuell steigender Konsum von Suchtmitteln, körperliche Symptome (wie z.B. Migräne)

      3. Phase: Erschöpfung bei kleinster Anforderung, Apathie, Gefühl der Sinnlosigkeit, emotionale Gleichgültigkeit, innere Selbstaufgabe, soziale Isolation

Energie tanken statt Ausbrennen

Werden die Symptome früh genug erkannt, steht der Behandlung eines Burnout-Syndroms nichts im Wege. Doch man kann auch vorbeugend einige Regeln beachten, falls man zu chronischer Überarbeitung neigt:

  • Überengagement vermeiden, Nein-Sagen lernen
  • Nicht jeden Fehler bei sich selber suchen, Perfektionismus in Grenzen halten
  • Soziale Kontakte pflegen
  • Bedürfnisse des Körpers berücksichtigen, z. B. energiespendende Ernährung
  • Ausgleich zum beruflichen Stress suchen, z.B. Meditation oder Sport

Entlastung

Sie finden hier verschiedene Entspannungs- und Entlastungsstrategien zum Nachmachen.

Ernährung

Wir ernähren uns, um neue Energie zu bekommen. Je abwechslungsreicher wir das tun, desto besser sind wir mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und umso geringer ist die Gefahr, dass wir einen bestimmten Mangel an einem bestimmten Nährstoff haben. ...mehr